Vor dem 24. Februar war es noch unvorstellbar und nun ist es Realität: Wir haben Krieg in Europa.

Auch Stadt Wehlen möchte seinen Beitrag zur Hilfe für Kriegsflüchtlinge leisten. So haben bereits mehrere Familien in Stadt Wehlen Zuflucht finden können. 

Um die Hilfe weiter auszubauen, suchen wir Wohnungen und Unterbringungsangebote. 

Sollten Sie die Möglichkeit haben, Wohnraum zur Verfügung zu stellen, so melden Sie dies bitte an die zentrale Stelle des Landratsamtes sowie an das Gemeindeamt Lohmen (siehe unten). 

Wir bitten darum, vorläufig von Sachspenden abzusehen und stattdessen vorrangig finanzielle Unterstützung an die bestehenden Strukturen der Hilfsverbände zu leisten. 

Hilfsangebote können auf folgendem Portal angemeldet werden: 
https://mitdenken.sachsen.de/hilfe-ukraine

Kontaktdaten Landratsamt finden Sie unter:    
https://www.landratsamt-pirna.de/ukraine-hilfe.html

Kontaktdaten Gemeinde:                                
E-Mail: Gemeindeamt@Lohmen-Sachsen.de
Telefon: 03501 58100

Stadt Wehlen, 16.03.2022                               
gez. Klaus Tittel
Bürgermeister

294 Sirenen sind im Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge installiert, um die Bevölkerung vor Gefahren zu warnen. Damit diese Warnsysteme im Ernstfall reibungslos funktionieren, werden sie am Donnerstag, dem 4. November 2021, bei einem landkreisweiten Warntag getestet. 

„Wir konnten nach den Erfahrungen im Sommer nicht einfach stehen lassen, dass der bundesweite Warntag in diesem Jahr ausgefallen ist“, erklärt Landrat Michael Geisler. „Unsere Region hat leidvolle Erfahrungen mit Unwettern und Katastrophen gemacht. Wir sind darauf angewiesen, dass unsere Technik funktioniert. Deshalb machen wir als Landkreis einen eigenen Warntag, um auf den Ernstfall vorbereitet zu sein.“

Um 11:00 Uhr werden alle Sirenen das Signal 3 „Warnung vor einer Gefahr“ abstrahlen. Gleichzeitig wird eine Mitteilung über MoWaS – das Modulare Warnsystem des Bundes – versandt, mit der die Bevölkerung über die Apps BIWAPP und NINA sowie regionale Radiosender über das Sirenensignal informiert wird. Um 11:30 Uhr wird der Test mit dem Entwarnungssignal über die Sirenen und MoWaS abgeschlossen.

Ziel des Warntages ist zum einen die Sensibilisierung der Bevölkerung für Sirenensignale, damit im Ernstfall richtig gehandelt werden kann. Zum anderen wurde das Sirenensignal 4 „Entwarnung“ in diesem Jahr auf die Sirenen im Landkreis programmiert und soll entsprechend getestet werden. Die Auslösung der Warnsignale erfolgt in der Integrierten Regionalleitstelle (IRLS) Dresden.  

Die Rückmeldungen über die Einsatzfähigkeit der einzelnen Sirenen und Warnsysteme werden über die Gemeinden des Landkreises an die Landkreisverwaltung in Pirna gesandt. Dabei ist geplant, dass alle Rückmeldungen bis 18:00 Uhr am Warntag eingehen. Direkt nach der Probealarmierung können zudem schon Aussagen dazu getroffen werden, ob die Auslösung technisch funktioniert hat, die WarnApps über MoWaS ausgelöst wurden und ob im Rundfunk eine Information erfolgte.

Landrat Geisler: „Ziel ist der Test unserer Warninfrastruktur. Mir ist es lieber, wir sehen Probleme am Warntag, als wenn es in dem Moment still ist, in dem die Bürger eine Warnung dringend brauchen. Damit können die Menschen in unserem Landkreis sicher sein, dass die Technik im Enstfall funktionieren wird.“

Alle in Sachsen gültigen Sirenensignale wurden im letzten Amtsblatt am 10. September 2021 auf Seite fünf veröffentlicht und sind auf der Internetseite des Landratsamtes unter www.landratsamt-pirna.de/katastrophenschutz.html abrufbar.

BIWAPP – die regionale Warnapp 

Jeder kann selbst dafür sorgen, dass er immer die neuesten Infos und aktuelle Warnungen erhält. Mit BIWAPP hat der Landkreis die Möglichkeit, direkt Meldungen zu generieren und zu versenden. Der Bürger stellt sich die Orte ein, für die er Informationen und Warnungen erhalten möchte oder er nutzt die sogenannte Wächterfunktion – damit können Informationen und Warnungen für den jeweiligen Standort empfangen werden.

NINA – die Warnapp des Bundes

Die Warn-App NINA ist ein schneller und effizienter Weg zum Schutze der Bevölkerung. Neben der Warnfunktion bietet die Warn-App NINA auch grundlegende Informationen und Notfalltipps zu Themen des Bevölkerungsschutzes an. Für die zuständigen Behörden des Zivil- und Katastrophenschutzes ist sie ein wichtiger Informationskanal, die Menschen über Gefahren zu informieren und gleichzeitig konkrete Verhaltenshinweise zu geben.

Beide Apps können kostenfrei im AppStore und GooglePlayStore heruntergeladen werden.

Die beiden Sirenensignale und ihre Bedeutung:

Signal 3 – Warnung vor einer Gefahr – Rundfunkgeräte einschalten und auf Durchsagen achten!

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einminütiger Heulton (Sechs Töne von jeweils fünf Sekunden Dauer und fünf Sekunden Pause)

Link zu einer mp3-Datei: Download_Quelle: ff-mitterbach.at/tipps/sirenensignale/

Handlungsvorgaben für die Bevölkerung im Ernstfall:

– Schalten Sie Ihr Rundfunkgerät ein und achten Sie auf Durchsagen!

– Achten Sie auf Information über das Bürger Informations- und Warnsystem (BIWAPP)

– Informieren Sie Ihre Nachbarn und Straßenpassanten über die Durchsagen!

– Helfen Sie älteren und behinderten Menschen. Informieren Sie ausländische Mitbürger!

– Befolgen Sie genau die Anweisungen der Behörden!

– Telefonieren Sie nur falls dringend nötig! Fassen Sie sich kurz! Die Hilfskräfte sind auf freie 

  Telefonleitungen angewiesen – besonders in den Mobilfunknetzen!

– Sind Sie selbst und Ihre Nachbarn von Schäden nicht betroffen – bleiben Sie dem 

  Schadensgebiet fern! – Schnelle Hilfe braucht freie Wege.

Signal 4 –  Entwarnung – Die Gefahr besteht nicht mehr. Informieren Sie sich! 

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Ein Dauerton von einer Minute

Link zu einer mp3-Datei: Download_Quelle: ff-mitterbach.at/tipps/sirenensignale/

Dank des Einsatzes aller verfügbarer Mitarbeiter der Nationalparkverwaltung sowie des umfangreichen Technikeinsatzes der Maschinenstation des Sachsenforst und privater Unternehmer sind nach dem Sturm am 21.10. alle Rettungswege wieder freigeschnitten. Die Nationalparkverwaltung hebt deshalb die Sperrung des Nationalparks ab Donnerstag, den 28.10. wieder auf. Lediglich der Rettungsweg am Holzlagerplatz in Schmilka muss noch gesperrt bleiben, da hier größere Schäden am Wegekörper repariert werden müssen.  

Nationalparkleiter Ulf Zimmermann: „Aufgrund des enormen Totholzanteils in der Fläche und entlang der Wege waren wir im Vergleich zu den anderen Forstbezirken in der Umgebung gezwungen, den Nationalpark komplett zu sperren. Dies erfolgte in enger Absprache mit den weiteren Fachbehörden sowie mit dem Amt für Sicherheit und Ordnung. Ziel dieser Maßnahme war es, den Rettungskräften den Zugang zu den Waldgebieten schnellstmöglich wieder zu ermöglichen. Wir sind froh, dass es nach unserem Kenntnisstand zu keinen Schäden an Mensch oder Tier gekommen ist und sehen das als eine Bestätigung für unser Vorgehen. Jetzt können wir unsere Arbeiten wieder auf das Freischneiden der Wanderwege konzentrieren.“ 

Dort ist die Gefahr für Wanderer auf den nachgeordneten Wanderwegen weiterhin sehr hoch, insbesondere in den Bereichen mit vielen abgestorbenen Fichten. Nach dem Sturm können jederzeit hängengebliebene Äste oder Baumspitzen unvermittelt abstürzen oder instabile Bäume umbrechen und Wanderer erheblich verletzen. Auch das bereits liegende Holz kann jederzeit nachgeben. Das Betreten des Waldes erfolgt grundsätzlich auf eigene Gefahr. Wanderwege, die zugebrochen und unpassierbar sind werden regelmäßig auf der Homepage des Nationalparks aktuell dargestellt. Derzeit sind rund 42 km von 400 km der markierten Wanderwege unpassierbar.

In Anbetracht der weiter angespannten Sturmsituation sperrt die Nationalparkverwaltung Sächsische Schweiz gemäß § 13 Abs. 1 des Sächsischen Waldgesetzes zum Schutz der Waldbesucher bis auf Weiteres die Flächen des Landeswaldes.

Zahlreiche Waldwege sind nicht passierbar. Rettungswege sind in größerem Umfang durch umgestürzte Bäume versperrt. Das Wanderwegenetz ist in erheblichem Maß v. a. durch umgestürztes Totholz betroffen und demzufolge nicht passierbar. Viele der ursprünglich frei geschnittenen Wege dürften wieder zugebrochen sein. Das genaue Ausmaß kann derzeit noch nicht dargestellt werden, da der Fokus primär auf den Rettungswegen liegt. Die Aufräumarbeiten sind bereits eingeleitet. Die in der Vergangenheit getätigten Verkehrssicherungsmaßnahmen an den öffentlichen Straßen (Kirnitzschtal, Tiefer Grund, Ziegenrücken) haben sich als wirksam erwiesen. 

Im Laufe der Woche können wahrscheinlich detailliertere Aussagen zur Dauer der Sperrung getroffen werden. Es ist damit zu rechnen, dass einige Wege vorerst gesperrt bleiben müssen. Die Sperrung ist mit der unteren und oberen Forstbehörde abgestimmt, auch das Amt für Sicherheit und Ordnung ist informiert. Die Nationalparkverwaltung arbeitet mit Hochdruck an der Aufarbeitung der Schäden, damit das Wandern wieder auf breiter Fläche möglich ist. Auch wenn die größten Windgeschwindigkeiten überstanden sind, besteht weiterhin die erhöhte Gefahr, dass Kronenteile oder Äste, die noch in benachbarten Bäumen hängen, plötzlich auf Wandernde herunter brechen. 

Die Nationalparkverwaltung appelliert daher dringend, die Sperrungen ernst zu nehmen und vorerst auf das Wandern im Nationalpark zu verzichten.

In der Woche vom 26.10. bis 01.11. werden in Stadt Wehlen die gelben Tonnen bereitgestellt, womit die Ära der gelben Säcke endet. Die Ressourcen gehen bereits jetzt zu Ende!!

Gelbe-Tonne

Herr Karlheinz Petersen wurde am 13.08.2020 erneut als Friedensrichter vom Amtsgericht Pirna vereidigt.

Ebenso konnte sein Stellvertreter, Herr Daniel Heimann, am 27.08.2020 seine Ernennungsurkunde in Empfang nehmen.

Wir bedanken uns für das Engagement und wünschen Beiden für dieses verantwortungsvolle Ehrenamt in der kommenden Amtszeit alles Gute.

Friedensrichter und Stellvertreter sind wie folgt zu erreichen:

Herr Karlheinz Petersen                                                         
Obervogelgesanger Weg 9                                                     
01829 Stadt Wehlen, OT Pötzscha                                           
Tel. 035020/ 70508; 0160/ 5357229
petersen@verbandsmediation.de

Herr Daniel Heimann
Lohmener Straße 42
01829 Stadt Wehlen
Tel. 0173/ 5885431