TuS Wehlen umzäunt das Sportplatzgelände – eine Stellungnahme des Vereins

Dem Großteil der Anwohnerschaft ist sicherlich aufgefallen, dass es Mitte Juni an der Zufahrt zum Sportplatzgelände einen Zaunschluss gegeben hat, womit das Betreten des Sportplatzes außerhalb der Trainingszeiten erheblich erschwert ist. Zudem weisen Schilder auf ein Betretungs- und Parkverbot hin. Dies hat teilweise für Empörung gesorgt, weshalb der TuS Einheit Wehlen an dieser Stelle kurz darlegen will, welche Beweggründe zu diesem Schritt geführt haben:

Vorab ist festzustellen, dass der Zaunbau als allerletzte Option ergriffen wurde, da der Sportplatz über die Jahre außerhalb der Trainingszeiten zunehmend von unterschiedlichsten, großteils vereinsfremden und zuletzt auch völlig ortsfremden Gruppen genutzt wurde. Damit einher gingen erhebliche Verunreinigungen auf den Kunstrasenplätzen was in Resten von Glasflaschen und Zigarettenkippen gipfelte. Vereinzelt wurden Personen beobachtet, wie sie mit Pkw vorfuhren und ihren Hausmüll in die vereinseigene Tonne einbrachten, um mutmaßlich eigene Kosten zu sparen.

Gleichzeitig wurden die beiden Plätze vielfach auch an den Wochenenden, außerhalb des Spielbetriebes genutzt, was in permanenten Beschwerden seitens der Kleingärtner mündete, die sich selbst Sonntag nachmittags der fußballbegleitenden Lautstärke samt Lärm aus Lautsprecherboxen ausgesetzt sahen. Vorrangig wurde damit unser Vizepräsident Torsten Bernhardt konfrontiert, der sich daraufhin mehrfach auf das Sportplatzgelände begab, um für Ordnung und Ruhe zu sorgen. Allerdings wurden dessen Bitten und Aufforderungen konsequent ignoriert und es endete in einzelnen Fällen in Pöbeleien gegen seine Person. Aus diesem Grund wurden in einem nächsten Schritt Verbotsschilder am Kleinfeldplatz angebracht und auf konsequenten Verschluss des dortigen Zauns geachtet, ohne dass dies bei den jeweiligen Personengruppen zu einem Umdenken führte. Vielmehr kletterte man von da an über den Zaun oder brach das Tor schlussendlich sogar mit Gewalt auf. Es folgen Sachbeschädigungen an den Fußballtoren und an den Bänken, die daraufhin teilweise ein Fall für den Sperrmüll waren. Ganz nebenbei wurde der Parkplatz vor dem Sanitärgebäude regelmäßig durch Wanderer und Camper genutzt, so dass vereinzelt kaum mehr Parkplätze für die eintreffenden Sportler zur Verfügung standen.

In der Konsequenz war der Zaunbau unumgänglich! Nicht zuletzt auch um den Verein ein Stück weit von Verantwortung freizustellen, soweit es nach dem widerrechtlichen Betreten des Sportplatzes irgendwelche Unfälle im Zusammenhang mit dem vorhandenen Equipment geben sollte. Darüber hinaus besteht die Hoffnung, dass die beiden Kunstrasenplätze von nun an nur noch unter Aufsicht von Trainer und Mannschaftsleitern betreten werden, womit das Risiko von Schäden aufgrund von Glas, Kippen oder auch falschem Schuhwerk (Stollenschuhe) auf Null reduziert wird. 

Der TuS Einheit Wehlen bedauert diesen Schritt, gibt aber gleichzeitig zu Bedenken, dass es umliegend kaum einen Verein gibt, der die Nutzung seines Fußballplatzes außerhalb der Trainingszeiten gestattet. Genau dieser Umstand dürfte auch zu dem Tourismus in Richtung Wehlener Platz geführt haben. Wir freuen uns über Jeden, der zunächst im Probetraining und dann vielleicht permanent in Wehlen kicken will und dem dann innerhalb des Trainings- und Spielbetriebs unser Sportplatz und die Sanitäreinrichtungen vollumfänglich zur Verfügung stehen!!  

TuS Wehlen – Vorstand

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